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	<title>A N S C H L A G &#187; gestern noch heute</title>
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		<title>evening with girl</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 20:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.T.</dc:creator>
				<category><![CDATA[gestern noch heute]]></category>

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sch&#246;n war&#8217;s. (sie auch)
.
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<p><img class="alignleft size-medium wp-image-251" title="Geb-Abend_schnitt" src="http://marta-tempelde.webtagebuch.net/files/2011/03/Geb-Abend_schnitt1-300x225.jpg" alt="Geb-Abend_schnitt" width="300" height="225" /></p>
<p>.</p>
<p>sch&#246;n war&#8217;s. (sie auch)</p>
<p>.</p>
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		<title>°</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 13:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.T.</dc:creator>
				<category><![CDATA[gestern noch heute]]></category>

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		<description><![CDATA[.
noch fr&#252;her: alle Worte Theorie.
fr&#252;her: die Eiszeit ist vorbei.
fr&#252;h: die erste Tulpe in meinem Garten.
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<p>noch fr&#252;her: alle Worte Theorie.</p>
<p>fr&#252;her: die Eiszeit ist vorbei.</p>
<p>fr&#252;h: die erste Tulpe in meinem Garten.</p>
<p>.</p>
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		<title>Stimmen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 20:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.T.</dc:creator>
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<p><img class="alignleft size-large wp-image-212" title="Lusitania" src="http://marta-tempelde.webtagebuch.net/files/2011/02/Lusitania4-1024x768.jpg" alt="Lusitania" width="517" height="387" /></p>
<p>.</p>
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		<title>60770</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 09:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.T.</dc:creator>
				<category><![CDATA[gestern noch heute]]></category>

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		<description><![CDATA[.
vielleicht ist die Metapher die letzte gro&#223;e Hure.
niemand liebt dich f&#252;r deine Worte, aber alle benutzen sie.
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<p>vielleicht ist die Metapher die letzte gro&#223;e Hure.</p>
<p>niemand liebt dich f&#252;r deine Worte, aber alle benutzen sie.</p>
<p>.</p>
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		<title>Himmel &#252;ber G.</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 16:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.T.</dc:creator>
				<category><![CDATA[gestern noch heute]]></category>

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		<description><![CDATA[der Himmel ist blassblau, &#252;bers&#228;ht von W&#246;lkchen, die langsam, aber stetig in ihm treiben. das Kind steht, den Ball in der gesunkenen Hand und schaut nach oben, nur kurz, doch einpr&#228;gend, so dass dies f&#252;r alle kommende und sp&#228;tere Zeit der Kindheitshimmel sein wird. in diesem Moment spannt er sich in einer Weite, die unendlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der Himmel ist blassblau, &#252;bers&#228;ht von W&#246;lkchen, die langsam, aber stetig in ihm treiben. das Kind steht, den Ball in der gesunkenen Hand und schaut nach oben, nur kurz, doch einpr&#228;gend, so dass dies f&#252;r alle kommende und sp&#228;tere Zeit der Kindheitshimmel sein wird. in diesem Moment spannt er sich in einer Weite, die unendlich scheint und doch nur den Raum begrenzt w&#228;hrend die Zeit tr&#228;ge in sich versinkt. nicht vorzustellen, dass dieser Himmel je anders aussah, verschleiert, gewittrig oder vollkommen klar. nicht vorzustellen, dass dieser Himmel je anders ausschauen wird.</p>
<p>die Wolken gehen in ihre t&#228;gliche Richtung: nach den Wiesen, Auen, dem Deich und den Nebenarmen, die den Fluss ank&#252;ndigen, an dessen anderem Ufer die gro&#223;e Stadt liegt. doch hier ist Dorf, der Rand desselben, die Siedlung. sie besteht aus Baracken, manche aus Holz, die meisten aus Stein. die G&#228;rten an den H&#228;usern und die Fensterl&#228;den, die abends sorgsam geschlossen werden, geben den Geb&#228;uden eine romantische Anmutung, wie das Kind meint. sonst meint das kaum jemand, denn die meisten Bewohner sind damit besch&#228;ftigt, den Verfall der Siedlung wenigstens aufzuhalten und die eigene Wohnsituation ein wenig ertr&#228;glicher zu gestalten, doch alle Bem&#252;hungen bleiben nur Makulatur. und so verschwindet langsam die Bodenplatte vor dem Garten der Gro&#223;eltern. vormals eine von Gestr&#252;pp fast g&#228;nzlich &#252;berwucherte Betonfl&#228;che wird sie st&#252;ckweise freigelegt, um Garagen zu errichten. von Sommer zu Sommer. aus dem Auftauchen und Verschwinden stellt sich erstmals die Frage nach dem Grund der Existenz der Betonfl&#228;che.</p>
<p>dies war nicht immer Siedlung. dies war einmal eine Munitionsfabrik. dass diese nach dem ersten Krieg stillgelegt und die Baracken zu Wohnungen umgebaut worden waren, wussten die Besatzungen der Flugzeuge, die ihre Bomben im Januar 45 &#252;ber der G. ausklinkten nicht. ihre Karten stammten noch aus dem ersten Krieg. dass Karten aus strategischen Gr&#252;nden geheim gehalten werden, ist eine Tatsache, die das Kind erst viel sp&#228;ter zu verstehen lernte. dass die hundert Toten dieser Nacht nur ein Kollateralschaden waren ebenso. ihre Gr&#228;ber dr&#228;ngen sich in einer Ecke des G.schen Friedhofs, den das Kind mit dem Gro&#223;vater besucht in jedem Sommer.</p>
<p>und in der Stadt am Fluss liegen auf einem anderen Friedhof, in einem anderen Massengrab, die anderen Aschetoten. der Kindonkel. das Kind kennt das Grab, es wei&#223; um die Umst&#228;nde, im Groben. was es erst viel sp&#228;ter erf&#228;hrt, ist, dass die T&#252;ren der Waggons verriegelt waren als der Tanklaster in den Zug fuhr. und mit Erschrecken: die Kinder hatten nicht f&#252;r einen Moment eine Chance. als der Schmerz nicht mehr zu ertragen war, verlor der Gro&#223;vater die F&#228;higkeit zu weinen und das Kind weint ob seiner H&#228;rte.</p>
<p>es gibt verschiedene Arten von Vergangenheit: die erlebte, die erz&#228;hlte und die, die man f&#252;hlt. dieses F&#252;hlen ist ein Sehen tiefer als das Auge schaut. diese Art von Vergangenheit ist nicht greifbar pr&#228;sent, aber sie steht. da. dr&#228;uend. am Horizont. unter diesem Himmel. an diesem Tag. f&#252;r dieses Leben.</p>
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		<title>No. 15</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 16:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.T.</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-large wp-image-107" title="_MG_1051_schnitt" src="http://marta-tempel.de/files/2010/12/MG_1051_schnitt-1024x752.jpg" alt="_MG_1051_schnitt" width="645" height="473" /></p>
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